Update 02/25: Inzwischen haben zwei der drei Akkus ihren Dienst quittiert. Der letzte defekte Akkublock wurde nur dreimal eingesetzt und meldet nun ein durchgestrichenes Batteriesymbol. Er war mit einer Ladefähigkeit von 80 Prozent gelagert worden und ist schlagartig ausgefallen. Ich hatte diese drei Einheiten erworben, um sie in meinem Wohnmobil zusammen mit einem Kaercher-Akku-Staubsauger zu nutzen. Zwei Stück über ein Firmenkonto, eines privat. Generell weisen die Akkus eine sehr hohe Selbstentladung auf, obwohl die Herstellerangaben ein automatisches Abschalten versprechen. Nach vier Wochen Lagerzeit ohne Verwendung waren nur noch 70 Prozent Kapazität übrig. Besonders ärgerlich ist jedoch, dass einer der Akkus bereits nach dem zweiten Ladegang vollständig defekt war. Die Anzeige und das Laden funktionierten noch, aber er lieferte keinen Strom mehr. Da die Amazon-Rückgabefrist knapp verstrichen war, wandte ich mich direkt an den Hersteller. Über die Website war es im Rücksendeformular wegen des Akku-Typs nicht möglich weiterzukommen. Am Telefon erhielt ich eine E-Mail-Adresse für die Problembeschreibung. Einen Tag später wurde um die Nachreichung der Rechnung gebeten, was ich umgehend erledigte. Danach war Funkstille. Eine Woche, zwei Wochen... Nachfrage per Mail... keine Reaktion... weitere zwei Wochen... Erneute Nachfrage mit dem Hinweis, dass ich den Akku sonst direkt zusende würde, wenn erneut keine Antwort kommt. Die Antwort folgte prompt: Der Akku wurde über ein Firmenkonto gekauft, ist aber ausschließlich für den Haushaltsbereich konzipiert (offensichtlich produziert der Hersteller unterschiedliche Qualitäten, wobei die 'Home'-Variante offenbar minderwertiger und kürzer haltbar ist). Folglich bestehe kein Garantieanspruch, obwohl das Gerät erst knapp über einen Monat alt war. Jetzt besitze ich teuren Sondermüll, den ich zudem noch fachgerecht entsorgen muss.