+ Die Fertigungsqualität der Kernkomponenten ist hervorragend. Das Spindelgehäuse ist gedreht, die Unterseiten der Halterungen sind gefräst (eventuell sogar geschliffen) und die Kunststoff-Böden aus Phenoplast (PF) sind hochwertig, glatt und absolut plan.+ Alle Gewinde folgen dem metrischen Standard (M4, M5, M6, M10).+ Für die Integration in einen Tisch können viele Teile der Eintauchhalterung entfernt werden (Tiefenjustierung, Griffe, Platte) oder eigene Konstruktionen angebaut werden.+ Die Konstruktion ist soweit wie möglich symmetrisch.+ Verglichen mit der Festool OF1400 ist die Leistung halbiert, was bei Eiche zu beachten ist; man kann aber gestuft arbeiten. Die Ergebnisse sind bisher sehr präzise, die Maschine ist handlicher und besser zu handhaben.- Die transparenten Absaugteile aus Polycarbonat (PC) wirken nicht belastbar genug für intensive Baustellenbedingungen.- Der Parallelanschlag wirkt wenig vertrauenserweckend und ist klein. Man kann eigene breite Gleitbacken in den Schlitzlöchern anbauen oder einen besseren Anschlag über die 8mm-Stangen-Klemmung konstruieren.- Nur ein Satz Befestigungsschrauben für die 8mm-Stangen-Klemmung ist enthalten; eine zusätzliche M5-Schraube sollte sich aber finden lassen.- Die Koffer-Einteilung ist suboptimal: Stoffeinsatz mit viel Leerraum. Festool löst dies besser mit Hartschaum und Bodenschablone, wobei die Maschine dort sicher fixiert wird.- Sicherheitselektronik: Nach einem Stromausfall startet die Maschine nicht automatisch. Das ist sicherer, erfordert aber bei externem Sicherheitsschalters im Frästisch immer auch das Bedienen des Schalters an der Maschine.Fazit: Bei umsichtigem Umgang ermöglicht die Maschine sehr präzises und effizientes Arbeiten. Für kleine Frästische ist sie geeignet; die Federn der Senkhalterung sind feinfühlig und nicht zu straff.