Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass ich überwiegend auf Makita-Produkte setze und meine Werkzeuge fast ausschließlich aus diesem Hause stammen. Die Qualität von Makita ist zwar außer Frage, aber dieser Festool-Fräser hat tatsächlich das gewisse Extra! Ich habe ihn erworben, nachdem ich einen identischen vom benachbarten Schreiner getestet hatte, der in seiner Werkstatt ausschließlich Festool-Werkzeuge nutzt. Der Schnitt ist glasklar und makellos. Das soll Makita nicht schlechtreden, aber hier spürt man einen deutlichen Unterschied. Bemerkenswert ist zudem, dass die Fräse, die ich getestet habe, bereits stark beansprucht war, die Schneiden jedoch wie neu aussahen. Außerdem dringt sie tiefer und gleichmäßiger ein. Sie arbeitet weich und zügig ohne zu zittern und räumt den Span hervorragend ab, sodass die Nut sauber und glatt bleibt. Bei Weichhölzern wie Fichte oder Birnbaum merkt man kaum einen Unterschied, aber bei Harthölzern wie Eiche oder Nussbaum zeigt der Festool-Fräser seine Überlegenheit klar. Der Preis ist höher, aber wenn man die längere Lebensdauer und die hohe Schnittleistung bedenkt, ist die Aufpreis-Prämie von etwa 30% gerechtfertigt. Selbstverständlich habe ich ihn in meiner Makita-Fräse eingesetzt. Er kommt in der Originalverpackung. Der Schaft ist 8 mm, in meinem Fall der Durchmesser 12 mm mit einer Schneidenhöhe von 25 mm, in der Auswahl sind aber diverse andere Maße verfügbar. Die Fräse ist das Herzstück der Fräsarbeit: Es bringt nichts, eine teure Fräse zu besitzen, wenn die Fräse selbst von niedriger Qualität ist. Wer nur mit Weichhölzern arbeitet, wird auch mit den Makita-Fräsen gut fahren, die eine solide Garantie abgeben. Wer aber ein Werkzeug sucht, das auch unter schwersten Bedingungen zuverlässig arbeitet, greift zu Festool. Absolut empfehlenswert.