Ich bin im Garten-Landschaftsbau tätig und benutze die Makita Flex jetzt schon eine ganze Weile. Vor dem Kauf war ich etwas skeptisch, ob ein Akku-Gerät, das quasi immer auf "Vollgas" läuft und mit starken Reibungskräften zu kämpfen hat, die gewünschte Leistung erbringen kann. Letztendlich waren meine Zweifel jedoch unangebracht, denn die Makita leistet erstaunliches - vorausgesetzt man beachtet einige wichtige Punkte.
Zunächst einmal ist es wichtig, mindestens 3, besser 4 Ersatz-Akkus zu haben. Ohne diese ist ein Dauerbetrieb nicht möglich, da die Maschine stets hart an der Leistungsgrenze arbeitet. Die Einsatzdauer der Akkus liegt bei etwa 5 Minuten, bevor sie wieder aufgeladen werden müssen.
Ein weiterer Punkt, den man beachten sollte, ist die passende Scheibe. Dünnere Scheiben sind nicht unbedingt besser, da der Diamantanteil hoch genug sein und die Segmenttrennung groß genug sein muss. In meinem Fall habe ich festgestellt, dass Schnitte mit einer 2,3mm starken Scheibe deutlich zügiger vonstattengehen als mit einer nur 1,2mm starken Scheibe.
Außerdem sollte man etwas vorsichtiger mit dem Gerät umgehen, da es bei zu viel Druck oder plötzlichen Richtungsänderungen sofort überlastet werden kann. Insgesamt ist die Makita Flex jedoch ein top Gerät, das hinsichtlich Schnittgeschwindigkeit durchaus mit einer normalen Flex mithalten kann.
Abschließend noch ein Tipp: Es lohnt sich, das Gerät einzeln zu kaufen und die Akkus sowie das Ladegerät separat zu erwerben, da dies oft günstiger ist als das Komplettpaket.
Nach ca. einem Jahr Einsatzzeit gab es bei meinem Modell Probleme mit den Kohlebürsten, was wohl öfter vorkommt. Eine der Kohlebürsten wurde so heiß, dass der Plastik-Schraubverschluss mit der Aufnahme der Bürste verschmolzen ist, was den Austausch erschwert hat. Es scheint jedoch eine neue Version oder die Variante mit der 125er Scheibe gibt es bisher keine Schwierigkeiten.